Einfahrtstore
Einfahrtstore nach Maß – gefertigt und montiert vom Hersteller
Das Einfahrtstor ist der einzige Teil der Einfriedung, den Sie täglich bedienen. Es soll zum Zaun passen, jahrelang leicht laufen und zu dem Platz passen, der auf Ihrem Grundstück tatsächlich vorhanden ist. Welche Bauart das leistet, entscheidet sich weniger am Geschmack als an der Einfahrt selbst. Wir fertigen Einfahrtstore nach Maß und montieren sie vor Ort – auf dieser Seite finden Sie die Entscheidungskriterien, bevor es an die Details geht.
Die Bauarten im Überblick
Vier Grundtypen decken nahezu jede Einfahrt ab. Jeder hat eine klare Stärke und eine ebenso klare Voraussetzung.
Das Doppelflügeltor ist die klassische Lösung: zwei Flügel, die zur Seite aufschwenken. Es braucht Schwenkraum hinter der Toröffnung, dafür keinerlei Platz neben der Einfahrt.
Das freitragende Schiebetor läuft ohne Bodenschiene seitlich am Zaun entlang. Vor und hinter dem Tor bleibt alles frei – dafür brauchen Sie neben der Einfahrt eine Auslaufstrecke.
Das Tor mit integrierter Pforte fasst den Zugang für Fahrzeuge und den für Fußgänger in einer Konstruktion zusammen. Sinnvoll überall dort, wo die Zaunlinie zu kurz für eine separate Pforte ist.
Das Paneeltor mit Kömmerling-Füllung schließt die Torfläche vollständig. Es ist die Antwort, wenn Sichtschutz an der Einfahrt genauso wichtig ist wie am restlichen Zaun.
Was bei der Wahl den Ausschlag gibt
In der Beratung sind es fast immer dieselben vier Punkte, die die Entscheidung tragen.
Der verfügbare Platz. Ein Flügeltor braucht Raum zum Aufschwenken, ein Schiebetor Raum zum Zurückfahren. Wo die Einfahrt direkt an die Garage grenzt, fällt die erste Variante weg. Wo der Zaun kurz nach dem Tor endet oder eine Hecke steht, die zweite.
Das Gelände. Steigt oder fällt die Einfahrt, wird es bei aufschwenkenden Flügeln schnell eng, weil der Flügel beim Öffnen den Boden trifft. Ein seitlich laufendes Tor ist an dieser Stelle unempfindlicher.
Die Durchfahrtsbreite. Je breiter die Öffnung, desto schwerer und windempfindlicher wird ein einzelner Flügel. Bei großzügigen Einfahrten verschiebt sich die Empfehlung deshalb regelmäßig in Richtung Schiebetor.
Die Nutzung im Alltag. Wer mehrmals täglich ein- und ausfährt, plant den Antrieb von Anfang an mit. Das ist keine Nachrüstfrage, sondern beeinflusst Fundament, Beschlag und Stromführung schon in der Planung.
Material und Verarbeitung
Wir fertigen Einfahrtstore aus Stahl und aus Aluminium. Stahl bringt Masse und Steifigkeit mit – ein Vorteil bei großen Konstruktionen und bei Anlagen, die spürbar solide wirken sollen. Aluminium ist deutlich leichter und rostet nicht, was Beschläge und Antrieb entlastet und sich vor allem in feuchten Lagen bemerkbar macht.
Beide Varianten beschichten wir pulverbeschichtet in unserer eigenen Anlage. Die Oberfläche verlässt unser Werk also fertig, ohne den Umweg über einen Zulieferer. Farbe und Oberflächenwirkung stimmen wir dabei auf den Zaun ab, damit Tor und Einfriedung eine Linie ergeben und nicht zwei nebeneinanderstehende Bauteile.
Zur Auswahl steht ein breites Programm gefertigter Modelle – bei den Doppelflügeltoren die Serie FT101 bis FT140, bei den freitragenden Schiebetoren die Serie ST201 bis ST242. Jede Anlage entsteht davon ausgehend nach Maß.
Worauf Sie bei der Planung achten sollten
Drei Punkte werden regelmäßig zu spät bedacht und sind später nur mit Aufwand zu korrigieren.
Das Fundament entscheidet über die Lebensdauer. Besonders freitragende Konstruktionen leiten ihr gesamtes Gewicht in einen Punkt neben der Einfahrt ein – hier zu sparen, rächt sich nach wenigen Jahren durch schlechten Lauf.
Die Stromzuführung sollte liegen, bevor gepflastert wird. Ein nachträglich gezogenes Kabel bedeutet fast immer, dass die frische Einfahrt wieder geöffnet wird.
Die Öffnungsrichtung klärt sich am besten vor Ort. Wo genau der Flügel steht, wenn er offen ist, und ob dort noch ein Auto kommt, lässt sich am Plan schwerer beurteilen als beim Aufmaß.
Von der Planung bis zur Montage
Am Anfang steht das Gespräch über Grundstück, Zaunlinie und Nutzung. Es folgt das Aufmaß vor Ort – erst danach entsteht die Konstruktion, weil Maße, Gefälle und Anschlusspunkte in die Fertigung einfließen. Produktion und Beschichtung laufen in Witnica, die Montage übernimmt unser Team beim Kunden. Sie haben dabei durchgehend denselben Ansprechpartner.
Die passenden Maße stimmen wir beim Aufmaß auf Ihre Einfahrt ab. Standardformate gibt es bei uns nicht.
Fertigung aus einer Hand
Regulazaun fertigt seit über 20 Jahren Zäune, Tore und Geländer. Der Betrieb sitzt in Witnica in Westpolen. Die heutige Produktionshalle wurde 2018 eröffnet, die Pulverbeschichtung erfolgt im eigenen Haus. Planung, Fertigung, Beschichtung und Montage bleiben damit in einem Betrieb – das ist der praktische Unterschied zu einem Händler, der Komponenten verschiedener Hersteller zusammenstellt.
Häufige Fragen
Welches Einfahrtstor passt, wenn vor der Einfahrt wenig Platz ist?
Dann fällt ein aufschwenkendes Flügeltor meist aus, weil der Flügel Raum braucht. Ein seitlich laufendes Tor ist in dieser Lage die naheliegende Alternative – vorausgesetzt, neben der Einfahrt steht eine ausreichende Auslaufstrecke zur Verfügung. Ob das bei Ihnen der Fall ist, prüfen wir beim Aufmaß.
Braucht ein Einfahrtstor ein Fundament?
Ja, und zwar in jedem Fall. Bei aufschwenkenden Toren tragen die Pfosten die Last, bei freitragenden Konstruktionen konzentriert sie sich auf den Bereich neben der Durchfahrt. Die konkrete Ausführung richtet sich nach Bauart, Breite und Untergrund – wir klären sie vor der Fertigung.
Lässt sich ein Tor später automatisieren?
Grundsätzlich ja, aber es ist deutlich unaufwendiger, den Antrieb von Beginn an mitzuplanen. Vor allem die Leerrohre für die Stromzuführung sollten liegen, solange die Einfahrt noch nicht gepflastert ist. Passende Torantriebe stimmen wir auf die Konstruktion ab.
Passt das Tor optisch zum vorhandenen Zaun?
Das ist der Regelfall, und wir planen bewusst so. Füllung, Profilbild und Farbe des Tors lassen sich an die Zaunfelder angleichen, sodass die Einfahrt nicht als Fremdkörper in der Linie steht. Bei bestehenden Anlagen sehen wir uns den Zaun vorab an.
Was ist bei einer abschüssigen Einfahrt zu beachten?
Ein Gefälle wirkt sich vor allem auf aufschwenkende Flügel aus, weil sich der Abstand zum Boden über den Schwenkweg verändert. Seitlich laufende Tore sind hier toleranter. Die Lösung hängt von Richtung und Stärke des Gefälles ab – schicken Sie uns Fotos der Einfahrt, dann schätzen wir es vorab ein.